Heiligenleithen

Die Kirche und das nahe gelegene Leonhardibründl

1431 legte man den Grundstein der zu Pettenbach gehörenden Filialkirche Heiligenleithen, die wiederum Vorgängerkirchen hatte. Diese wird dem hl. Leonhard geweiht und ist seitdem eine beliebte Wallfahrtskirche. Erste Vorgängerbauten wurden bereits im Stiftsurbaur von Kremsmünster von 1299 als „Ecclesie im purchstal“ erwähnt.

Am 20. Dezember 1800 belagerten französische Truppen Pettenbach. 1832 ließ Graf Sigmund Engl von und zu Wagrain, Herr auf Seisenburg, das Leonhardibründl unterhalb der Kirche in Heiligenleithen errichten.

1931 wurde die Leonhardiwallfahrt nach Heiligenleithen wiederbelebt und wird bis heute jedes Jahr um den 6. November durchgeführt. 1967 entdeckte man einen Depotfund von Gold- und Silbermünzen als Andenken an den spanischen Erbfolgekrieg.

1988 ging man in Heiligenleithen an die Innenrenovierung, die zum 60. Leonhardiritt abgeschlossen war.

In den letzten Jahren erlebte das Leonhardibründl eine wahre Rennaicance. Vom Leonhardirittkomitee wurden die Brücke über den Sausbach und die Wege zum Bründl erneuert und ein Parkplatz angelegt und bietet somit eine optimale Infrastruktur, der den Besuch des Bründels zu einem Erlebnis macht.

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